Befreit die Bären!

Wann: 08.05.21 14 – 17 Uhr


Wo: Beim Pavillon auf dem Freudenstädter Marktplatz

Mit: dies ist eine von uns weitergeführte Kampagne von und mit der Gruppe Assemblea Antispecista


Es ist ein großer Unterschied, ob man einen in Gefangenschaft geborenen Bären in einem Gehege leben lässt oder einen frei geborenen Bären, es ist ein großer Unterschied, ob man einen Bären aus einem Käfig in einem Zoo rettet oder einen wilden Bären in einen kleinen Raum sperrt. Dieser Park bei Freudenstadt ist keine Verbesserung der Lebensbedingungen für DJ3, dieser Park ist ein neues Gefängnis für sie, mit Bäumen, mit einem Teich, aber ein Gefängnis. DJ3 wurde vor zehn Jahren aus ihren Bergen gerissen, unschuldig, jung, und wurde in einer Einrichtung namens Casteller eingesperrt, die fast so viel Platz hat, wie sie jetzt hier in Deutschland hat. Das ist keine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen, wie italienische Politiker und Parkmitarbeiter sagen, nicht zuletzt, weil DJ3 hier, anders als in Italien, der Öffentlichkeit, den Kindern, den Menschen, die sie entführt und grundlos eingesperrt haben, ausgesetzt sein wird, um wie eine Attraktion behandelt zu werden.
Im Trentino ist ein Ausrottungsplan im Gange, um die Bärenpopulation in den Alpen in kurzer Zeit zu halbieren, so haben sie es deutlich gesagt und geschrieben. Und das nur, um den Landwirten zu gefallen und ihre Forderungen im Tausch gegen Wählerstimmen zu erfüllen, denn es wurde nie eine Maßnahme ergriffen, um dies zu verhindern, im Gegenteil, man hat die Angst der Bürger geschürt und Alarmismus in den Medien verbreitet. In Italien mobilisieren und protestieren Aktivisten seit vielen Jahren gegen diese Entscheidungen, aber das Trentino fährt mit den Tötungen und Entführungen fort, deshalb sollten wir den Trentiner Institutionen keine Kollaboration anbieten, indem wir ihre Tiere aufnehmen. Im Gegenteil, ein Park, der sich als Schutzgebiet präsentiert, sollte gegen die Gefangenschaft eines unschuldigen Bären kämpfen und keine Gehege anbieten, damit die Tiere weiterhin gefangen oder abgeschoben werden.
Aus diesem Grund sind wir auch heute hier. Um alle daran zu erinnern, dass Bären zu verteidigen in erster Linie bedeutet, ihre Freiheit zu schützen und sie nicht zu Touristenattraktionen zu machen.

#stopcasteller

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